Datenbank für unerwünschte Arzneimittelwirkungen

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Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Überwachungsbehörde für Arzneimittel, stellt seine Datenbank für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) ins Internet. Es ist eine zentrale Datenbank mit Verdachtsmeldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Alle Patienten und Ärzte können auf diese Datenbank zugreifen. Jedes Jahr melden Ärzte aus ganz Deutschland rund 50.000 verdächtige Medikamenten-Effekte an dieses Register. Die Datenbank unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW-Datenbank) umfasst alle dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit 1995 gemeldeten Verdachtsfälle für Medikamentennebenwirkungen. Diese Nebenwirkungen sind den Patienten nach der Einnahme einer Arznei aufgefallen, sie müssen aber NICHT zwangsläufig ursächlich mit dem Medikament zusammenhängen.
Die Daten über Verdachtsfälle aus klinischen Prüfungen und veröffentlichten Studien fließen übrigens nicht in die UAW-Datenbank ein. Das BfArM nutzt die Meldungen, um die Sicherheit von Arzneien zu überwachen und zu verbessern. Die Medikamentenprüfer warnen davor, die Rechercheergebnisse ohne den Rat eines Arztes zu verwenden. Die möglichen Risiken für den Patienten sollten immer in einem gemeinsamen Gespräch mit dem behandelnden Mediziner bewertet werden. Die gemeldeten Daten der Datenbank könnten ggf. beeinflusst sein. Entscheidende Informationsquellen zur Anwendung und zu Risiken von Arzneimitteln blieben weiterhin die Gebrauchsinformation („Packungsbeilage“) für Patienten und die Fachinformation für Ärzte – so das BfArM. Denn im Gegensatz zu den Rohdaten der Verdachtsmeldungen enthielten Fach- und Gebrauchsinformationen bereits behördliche Bewertungen sowie konkrete Informationen und Empfehlungen.


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